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 Das Schwert - ein Ausschnitt zu den Grundlagen der Waffe

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Zora



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BeitragThema: Das Schwert - ein Ausschnitt zu den Grundlagen der Waffe   Mi Jul 08, 2015 1:48 pm


Das Schwert- ein Ausschnitt zu den Grundlagen der Waffe





ein Bericht von Zayn festgehalten durch Aurora


Zu sagen in diesem Text alles über das Schwert zu lehren, wäre gleichzusetzen mit dem Versuch alles über ein Jahrhunderte altes Volk in wenigen Worten wiederzugeben. Deshalb beschränke ich mich in meinen Worten auf kleine Fakten und Hinweise rund um den Begriff „Schwert“ und weise bewusst darauf hin, dass damit nicht einmal der kleinste Bereich des Fachgebietes abgedeckt wurde.

Das Schwert gehört zur Gattung der Blankwaffen. Dabei handelt es sich um eine blanke Handwaffe, deren Wirkung durch den Einsatz von Muskelkraft zum Tragen kommt. Ein Beispiel hierfür wäre auch ein Dolch. Genutzt das Schwert als Angriffs-, beziehungsweise als Hieb- und Stichwaffe, bedeutet den Feind durch Hiebe und Stiche zu verletzen. Durch die Parierstange kann das Schwert jedoch auch zur Verteidigung genutzt werden, solange man bedenkt, dass dies nicht der hauptsächliche Sinn der Waffe darstellt. Man bedenke an dieser Stelle aucj, dass es Schwerter gibt, die über keine Parierstange verfügen.

Es gibt viele Weisen ein Schwert zu entwerfen, zu schmieden und zu führen, dennoch unterscheiden sich die meisten Schwerter nicht in ihren Komponenten, wie Knauf und Griffholz. Auch die Klingen treten in verschiedensten Arten auf. Ein Beispiel wären, im Querschnitt betrachtet, flache und klobige Klingen, die mit Grat oder mit Hohlschliff, oder mehreren schmäleren Rinnen, sogenannten Hohlkehlen fälschlicherweise oft Blutrinnen genannt, ausgestattete wurden. Der Hohlschliff ist dabei immer dazu da, das Gewicht der Klinge zu erleichtern.

In den folgenden Worten möchte ich noch etwas genauer auf die verschiedenen einfachen Komponenten einer Klinge eingehen:

Knauf (Bildet den Abschluss eines Schwertes und hält das Schwert zusammen, zudem hat er grossen Einfluss auf das Gleichgewicht der Klinge),
Heft (der Griff des Schwertes, der von guter Qualität sein sollte, um den Halt zu wahren),
Parierstange (Schläge des Gegners können damit abgefangen werden und sie verhindert, dass sowohl Arme als auch Hände zu schaden kommen, jedoch ist auch hier die Qualität sehr ausschlaggebend) und zum Schluss die
Klinge (bereits oben genauer betrachtet).

Geführt werden die Schwerter oft, auch wenn das mit der Kampftechnik natürlich variieren kann, mit dem Daumen am Ansatz der Klinge und dem kleinen Finger am Knauf.

Getragen wird das Schwert in einer Holz-, Fell- oder Lederscheide, wobei auch je nach Klinge, eine Eisenschiede von Nöten ist, oder auch nur ein Riemen reicht, um das Schwert am Gürtel zu tragen. Ausschlaggebend ist bei der normalen Scheide das Scheidenmundblech, das die Scheide selber beim Ziehen und Versorgen der Waffe vor Schäden schützt.
Um meinen Text noch etwas mit Wissen zu ergänzen, möchte ich ausserdem kurz auf Einhänder, Zweihänder und Anderthalbhänder eingehen. Die drei Kategorien leiten sich von der „Anzahl“ Hände ab, mit denen das Schwert geführt wird.

Ein Einhandschwert, umgangssprachlich auch Einhänder wird, wie der Name schon sagt, mit einer Hand geführt. Ein Beispiel dafür ist das Kurzschwert, das mit seinen 40 bis ca. 80 Zentimetern Länge in die Nähe eines Langdolches kommt und der kleinste Vertreter der Gattung Schwert darstellt. Da Einhänder vom Gewicht her mit einer Hand gehalten werden, heisst dies, dass beispielsweise in der Länge eingespart wird, um das Gewicht zu reduzieren. Dem zu Folge hat man somit ein leichtes und durch den geringen Materialaufwand günstigeres Schwert, das besonders in beengenden Situationen von Vorteil sein kann. Als zusätzlicher Schutz oder Angriffsmöglichkeit kann sowohl Schild als auch eine Zweitwaffe geführt werden. Der Nachteil der kürzeren Einhänder ist dabei klar im Kampf gegen längere Waffen oder weitere Distanzen gesetzt, in dem die Reichweite und Kraft der Waffe im Nachteil ist.

Zweihänder, deren Vertreter beispielsweise das Langschwert ist, werden mit beiden Händen geführt und überzeugen oft mit einer Gesamtlänge von ca. 100 bis 140 Zentimetern. Sowohl Vor- und Nachteil sind bei Zweihandschwertern ihr Gewicht, da sie zwar wuchtiger sind und auch Hebelwirkung zum Vorteil genutzt werden kann, jedoch folglich auch deutlich langsamer sind und genügend Raum benötigen, um auch richtig geführt zu werden. Des Weiteren sind Stiche gegen den Gegner anspruchsvollere Manöver.

Anderthalbhänder können sowohl mit einer, als auch mit beiden Händen geführt werden und treten oft unter dem Namen Bastardschwert auf, was auf den Mischlingscharakter des Schwertes hinweist. Der Griff ist dabei gerade so lange, dass beide Hände ihren Platz finden, ohne einander in die Quere zu kommen. Es ist jedoch ein Irrglaube, dass Anderthalbhänder mit einer Hand leicht zu führen sind, geschweige denn immer mit einer Hand geführt werden. Auch wenn es durchaus gewisse Manöver gibt, in denen diese Form nützlich und sinnvoll ist, heisst es noch lange nicht, dass das Schwert hauptsächlich dafür ausgelegt wurde. Der Kämpfer hat vielmehr die Herausforderung zu meistern das Schwert der Situation angepasst zu führen und es so einzusetzen, wie es der Kampf gerade verlangt. Einhändig, als auch zweihändig.



Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Langes_Schwert
https://de.wikipedia.org/wiki/Kurzschwert
Wendelin Boeheim, Handbuch der Waffenkunde
https://de.wikipedia.org/wiki/Zweih%C3%A4nder
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