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 Firnormon - Ein Bosmer aus Dolchsturz

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Firnormon



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BeitragThema: Firnormon - Ein Bosmer aus Dolchsturz   Di Mai 20, 2014 10:18 pm

OoC-Teil wurde auf Wunsch von Firnormon gelöscht

ic:
"Was für ein Dreckswetter. Naja, dann laufe ich nicht so vielen Gestalten über den Weg" Der Bosmer zog die Kapuze tiefer ins Gesicht. Obwohl es bereits Morgen war, bedeckten die Wolken den Himmel so dicht, dass man das Tageslicht nur erahnen konnte. Dachte man, die dunkle Schicht bräche auf, schoben sich sofort weitere Wolken in die offene Lücke, als wären sie Nordmänner am Tresen, wenn es zwei Met zum Preis von einem gab. Und aus jeder dieser Wolken wurden ganze Bäche ausgeschüttet. Nun, es war eigentlich angenehm warm für diese Jahreszeit, aber das half nicht darüber hinweg, dass man sofort wenn man vor die Tür trat, bis auf die Haut durchnässt war. Als würden die Götter diese Welt schelten, wehte zudem eine steife Brise von der Küste her, die einen auf Grund der nassen Sachen trotzdem frösteln ließ. "Ha-ha-hatschiiiiiiieee. - Na bitte, das hat mir grad noch gefehlt."

Erst gestern kam Firnormon Buchecker in Wegesruh mit einem Handelsschiff aus Dolchsturz an. Er hatte zwei hochwertige Hickorybögen auf dem Markt verkauft bekommen und mit dem Erlös und fast allem Gold, das er besaß, für die Überfahrt angeheuert. Nun stand er hier in Wegesruh vor einem Neuanfang.
Auf der mehrere Tage dauernden Überfahrt traf Firnormon auf eine kleine Söldnergruppe, kam mit Ihnen ins Gespräch und wie es die Acht so wollten, auch in einen Kampf. Nun, nicht gegeneinander, sondern Seite an Seite. Denn die merkwürdige Fracht einiger, verladener Kisten lebte, wie sich herausstellte, und diese blinden Passagiere planten aus ungeklärten Gründen die Mitreisenden zu überfallen. Nicht, dass sie damit Erfolg hatten, und das Erlebnis war nur eines in der Reihe vieler Überfälle, Attentate und Intrigen in den letzten Monaten des kleinen Bosmers. Aber vielleicht war das Erlebnis das entscheidene für die ersten Schritte auf einem anderen Pfad.
Firnormons Alltag bestand bisher aus seinem Handwerk, der Jagd, hier und da ein paar Griffen in die Taschen derer, die sowieso zu viel besaßen und langer, ruhiger Stunden am Feuer in den Wäldern. Aber in letzter Zeit war nichts mehr so wie zuvor. Überall wütete der Krieg immer stärker, hinterließ nichts als Verlust, Leid und Tränen und die Daedra streckten ihre Tentakel immer weiter nach jeglichem Leben aus. Firnormon mied diese Konflikte bisher so gut es ging, aber ein Ende war nicht in Sicht. Also fasste er vor kurzem einen Entschluss; Er würde aktiver das Dolchsturzbündnis verteidigen, er würde sich rekrutieren lassen.
Da kam ihm das Treffen mit einigen Söldnern der sogenannten "Eisenschultern" auf dem Handelsschiff nur Recht.
In der letzten Nacht im Gasthaus von Wegesruh bekam Firnormon kein Auge zu. Der Mond schien voll und hell durchs Fenster und der Wind ließ die Schatten tanzen. Gedanken purzelten durcheinander und überschlugen sich im Kopf des Bosmers. 'Würde er sich der Armee des Königs anschließen, bedeutete das völligen Verzicht, feste Kasernenzeiten und blinden Gehorsam, sprich die totale Aufgabe aller Freiheit, die er so liebte. Und ob nun Zufall oder Schicksal, dass er auf dem Schanktresen unten im Gasthaus auch einige Rekrutierungszettel der „Eisenschultern“ fand; wenn schon einen Teil seiner persönlichen Freiheit für das Überleben seiner Heimat aufgeben, dann eben nur einen Teil. Unter Söldnern herrschte natürlich auch Disziplin und Gehorsam, das war keine Frage. Ohne diese würde man nur unter den Verlierern weilen - als einer von ihnen. Aber vielleicht würde das Leben als Söldner nicht in ganz so engen Bahnen verlaufen wie als Soldat der königlichen Armee. Die Eindrücke der kleinen Söldnergruppe der letzten Tage schienen so. Und die auf den Harpyenhügeln vor einiger Zeit auch.' Und so kam der Bosmer zu einem Entschluss. Er würde es versuchen.
In der kleinen Kammer, denn für mehr reichte das restliche Gold nicht, und mehr brauchte Fir auch gar nicht, stand ein kleiner Nachttisch. Firnormon öffnete die Schublade und seine Augen glänzten. Auch in diesem Gasthaus lagen dort drinnen ein paar Pergamente und ein Kohlestift, für Reisende, die etwas notieren wollten. Firnormon zog den Nachttisch an das Bett auf dem er saß und begann seine Rekrutierungsbewerbung zu schreiben:

Seid gegrüßt,
mein Name ist Firnormon Buchecker. Ich kam erst gestern mit dem Handelsschiff aus Dolchsturz an, um hier in Wegesruh einen Neuanfang zu wagen. Ich bin somit fern jeglicher Bindung und Verantwortung und frey. Auf jener Reise machte ich die Bekanntschaft mit eurer Rottenmeisterin Bouschard und einem Khajit names Keylcir. Über die Vorfälle an Bord wurdet Ihr sicher bereits unterrichtet. Dabei sei erwähnt, dass ich Keylcir die beste Genesung wünsche.
Nun, weshalb ich euch diesen Brief zukommen lasse. Ich möchte mich euch anschließen. Ich gebe zu, ich habe vorher noch nie von euch gehört, aber der erste Eindruck eurer Söldner war ein guter. Ich möchte mit euch Seite an Seite kämpfen. Ich versichere euch, ich werde meine Waffen in eurem Namen mit Herz und Verstand einsetzen. Meine Pfeile werden eure Feinde zwischen die Augen treffen und meine Dolche eure Aufträge diskret erfüllen.
Sofern ihr gewillt seid, mir eine Chance auf Bewährung zu schenken, so gebt der Schankmagd im Gasthaus in Wegesruh eine Nachricht für Firnormon.

Ehrenvoll,
Firnormon Buchecker



Nachdem Firnormon den Brief unterzeichnete, sah er ihn noch einen Moment reglos an. Dann atmete er tief durch, rollte das Pergament und kramte in seinem Rucksack, bis er fand, was er suchte. Mit einem Bindfaden aus Flachs schnürte er geschwind die Rolle zusammen und hielt sie hoch in die Luft wie eine Fackel. ‚Das würde vielleicht der Anfang von etwas Neuem sein, ja, das würde es. Der Anfang von etwas Großem!‘ Wieder glänzten die Augen des Bosmers, als hätte er grad einen großen Edelstein erfolgreich aus der Tasche eines Edelmannes herausgefischt.

"Der Brief muss sofort zu seinen Empfängern.", sprach der Bosmer laut aus, ohne sich dessen bewusst zu werden.

So kam es, dass Firnormon sich die Stiefel anzog, sich seinen Überwurf nahm und sofort auf den Weg vor die Tore der Stadt machte, wo die Söldner ihr Lager aufgeschlagen hatten. Mittlerweile war die Nacht vorbei und auch der Himmel war nicht mehr so klar.
Nun stand er hier also triefend im Regen. Alles was noch trocken an ihm war, mochte der Inhalt seiner Ledertasche sein, in die Firnormon den Brief schützend verstaut hatte. Ein Blitz erhellte den Tag für einen Moment, da die Sonne ihren Dienst nicht verrichten konnte. Kurz darauf folgten Donner wie aus den Kanonen der Götter.
Firnormon klopfte an der Pforte und wartete einen Moment.
Dann ging alles sehr schnell. Ein Söldner, der sich nur kurz als Quincy zu erkennen gab, nahm den Brief entgegen, schlug die Tür sofort wieder zu und ließ den Fremden im Regen stehen. ‚Das war’s?‘, dachte Fir. Und dann nochmals mit Nachdruck ‚Ja, das war’s.‘, wobei ein Lächeln seine Lippen umspielte.

Er ließ sich trotz Unwetter auf dem Rückweg Zeit und fiel sobald er in seiner Kammer im Gasthof von Wegesruh ankam samt der nassen Kleidung und den mit modriger Erde umhüllten Stiefeln ins Bett - und schlief sofort ein. Und träumte tief den Traum der Helden.


Zuletzt von Yoshey9 am Mi Jan 21, 2015 1:57 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet (Grund : Änderung der Hintergrundgeschichte aufgrund neuer Informationen in der Lore.)
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BeitragThema: Re: Firnormon - Ein Bosmer aus Dolchsturz   Di Mai 20, 2014 10:44 pm

Ein Antwortschreiben wurde rausgeschickt:

" trifft euch bitte umgehends in unserem Quartier ein. Es grüßt, Rottenmeisterin Bouchard."
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BeitragThema: Re: Firnormon - Ein Bosmer aus Dolchsturz   Di Mai 20, 2014 11:29 pm

"Aufgenommen und in Rotte Bouchard eingeteilt."
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